Die Top 5 Japans unpopulärster Reise-Präfekturen

Wer in den letzten Jahren in den Touristenorten Japans unterwegs ist, weiß: Es ist voll. Vor allem Kyoto ist ein Symbol für Übertourismus, wenn die Massen auf den Straßen zwischen Tempeln und Schreinen dicht an dicht stehen.

Jeder, der schon einmal abseits der touristischen Pfade gereist ist, weiß aber auch, dass das Problem räumlich stark eingegrenzt ist. Tokyo sieht die meisten Reisenden, darauf folgen Osaka und Kyoto. Das weiß ich so genau, weil die japanische Tourismusbehörde einen Bericht dazu veröffentlicht hat. In diesem werden u.a. die Zahlen der Übernachtungen pro Präfektur veröffentlicht.

Wenn bekannt ist, wo die meisten Menschen übernachten, weiß man natürlich auch das Gegenteil: Wo übernachten denn die wenigsten Leute? Wo sind die Straßen nicht überfüllt?

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Super Kabuki: Zwischen Tradition und “Prinzessin Mononoke”

Der japanische Film mit dem höchsten Einspielergebnis im letzten Jahr war ein Anime-Film: “Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Movie: Infinity Castle” erzielte sagenhafte 210 Millionen Euro an der Kinokasse. Unter den Top 5 befand sich tatsächlich nur ein Realfilm. Auf Platz 2 landete “Kokuhō” mit noch immer stattlichen 105 Millionen Euro.

Dass Anime-Filme zu beliebten Serien viel Geld einspielen ist keine Überraschung. Dass ein 3-stündiger Film über die klassische japanische Theaterform Kabuki (歌舞伎) das gleiche tut, ist sensationell. Der Film lief mehr als ein Jahr lang in den japanischen Kinos und ist der erfolgreichste japanische Realfilm aller Zeiten.

Ein wenig trug ich dazu auch bei, ich war aus reiner Neugier nämlich auch im Kino. Danach nahm ich mir vor, 2026 Kabuki live zu sehen. Und weil ich zumindest meist eine Frau meiner Worte bin, und sich eine gute Gelegenheit bot, setzte ich dieses Vorhaben Anfang Juli um. Es ging ins “Prinzessin Mononoke”-Kabuki.

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Der Geburtsort des japanischen Buddhismus: Der Hieizan-Enryaku-Tempel in Shiga

In Japan gibt es um die 55.000 Conbinis, 24-Stunden-Läden. Man findet an jeder Ecke einen, innerhalb von zehn Minuten Laufentfernung von meinem Haus stehen sieben.

Aber: Es gibt in Japan sogar über 77.000 buddhistische Tempel. Die meisten sind klein und eher unscheinbar, aber einige haben große historische Relevanz. Zu letzterer Kategorie zählt der Enryaku-Tempel (延暦寺 Enryaku-ji) auf dem Berg Hiei (比叡山 Hiei-zan) in Shiga an der Grenze zur Präfektur Kyoto.

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Burgstadt und Baumkuchen: Ein Nachmittag in Ōmi-Hachiman

Bevor die Präfektur Shiga diesen Namen trug, hieß sie Ōmi (近江).

Als Verbindungspunkt zwischen Nara bzw. Kyoto – jeweils Hauptstädte Japans – und dem Osten und Norden des Landes galt lange: Wer über Ōmi herrscht, herrscht über das ganze Land.

In der Stadt Ōmi-Hachiman (近江八幡) standen ganze vier Burgen, von denen heute aber nicht mehr viel zu sehen ist. Die Burgstadt um die Burg Hachimanyama (八幡山城) ist aber in Teilen noch erhalten und bietet eine wunderschöne Atmosphäre.

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